Winterzeit – Zeit der elektrischen Heizgeräte

Wir alle mögen es im Winter warm – verständlich! Und damit es so richtig kuschelig wird, kommen da manchmal auch elektrische Heizgeräte zum Einsatz, vor allem in Räumen, die nicht unbedingt durch die generelle Wärmeversorgung eines Hauses oder einer Wohnung erwärmt werden, vielleicht das Badezimmer, der Keller, der Hobbyraum oder die Garage. Mit Strom heizen ist zwar etwas teuer, aber durch die Mobilität der leichten, kleinen und handlichen Gebläseheizungen und Radiatoren einfach und praktisch. Dabei bergen diese Geräte aber große Gefahren in sich, wenn sie nicht strikt nach der Gebrauchsanleitung benutzt werden. Also: erst nach entsprechender Lektüre in Betrieb setzen! Achten Sie immer auf die vorgeschriebenen Mindestabstände, da diese Geräte eine enorme Hitzeentwicklung ermöglichen, die bis zu 400 Grad betragen können. Es ist dabei nötig, leicht entflammbare Materialien auf Abstand zu halten, nicht mit Spraydosen zu hantieren. Auch die Nutzung von Verlängerungskabeln und Tischsteckdosen ist zu vermeiden! Die Stromaufnahme dieser Geräte ist sehr hoch und es kommt bei Verwendung von zusätzlichen Zuleitungen schnell zu Erhitzungen, die Mehrfachsteckdosen immens heiß werden lassen. Gerade die Verwendung von Zusatzheizungen im Bad ist von besonderer Gefahr, da Nässe zu Kurzschlüssen führen können, die lebensbedrohlich sind. Immer wieder kommt es zum Strom-Gau, wenn ein Gerät in Betrieb in eine Wanne fällt! Grundsätzlich sollte die Nutzung von Zusatzheizungen nur unter Aufsicht geschehen, um rechtzeitig reagieren zu können, wenn z.B. ungewöhnliche Gerüche durch Überhitzung auftreten und sich Brandgefagr einstellt. Übrigens gilt dies Regel auch für Heizkissen und Heizdecken. Nutzen Sie nie ein Gerät, dass nicht das in Deutschland vorgeschriebene CE-Zertifikat trägt!