Gesetzlicher Unfallschutz bei beruflicher Weiterbildung

Wer im Rahmen seiner Berufstätigkeit an einer Weiterbildungsmaßnehme teilnimmt, unterliegt grundsätzlich der gesetzlichen Unfallversicherung, z.B. der Unfallversichrung der Berufsgenossenschaften. Dies hat aber besondere Voraussetzungen: die Weiterbildung muss in Bezug zur ausgeübten beruflichen Tätigkeit stehen, d.h. sie muß die beruflichen Chancen verbessern und im Interesse des Arbeitgebers sein. Das trifft nicht in allen Fällen zu, da auch allgemeine Weiterbildungen ohne konkreten Berufbezug angeboten werden und wahrgenommen werden können. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet also keinen “Rundumschutz”. Dies leistet nur eine private Unfallversicherung. Hinzu kommt, dass die getzlichen Leistungen in der Regel nur einen Teil der Einkommenverluste ersetzt, die ein Betroffener hinzunehmen hat. Beratung tut Not!

Haftpflicht für Hausbesitzer

Wie weit greift die private Haftpflichtversicherung bei Immobiliennesitz? Im Grunde weit genug, vorausgesetzt, der Immobilienbesitzer bewohnt sein Eigentum selbst und tritt nicht als Vermieter auf. Dann nämlich sieht der Fall anders aus. Der Mieter einer Wohnung oder eines Hauses hat gegen den Vermieter einen Haftungsanspuch, falls vom Gebäude eine Schädigung am Eigentum des Mieters auftritt. Beispiel: ein Rohrbruch in einer Wand schädigt auch das Mobiliar des Mieters durch austretendes Wasser. Der Rohrbruch selbst ist ein Gebäudeschaden und durch die Gebäudeversicherung des Besitzers gedeckt, der Schaden am Mobiliar ist nur durch die Haftung des Mieters zu regulieren. Grundsätzlich tritt zunächst die Hausratversicherung des Mieters ein, regressiert aber zu Lasten des Vermieters. Wer seine Immobilie also nicht selbst nutzt, braucht eine Immobilienhaftpflicht, sonst drohen im Schadenfall hohe Kosten. Bei Eigentumswohnungen sieht der Fall meist anders aus, da das Gemeinschaftseigentum der Wohnungsbesitzer in der Regel durch eine Immobilienhaftpflichtversicherung gesichert ist. Auch wer nur ein Grundstück besitzt, das nicht bebaut ist, braucht eine entsprechende Haftpflichtdeckung, da grundsätzlich vom Grundstück eine abstrakte Gefahr ausgeht. Wie das? Hier ein tragisches Beispiel: Nach starkem Regenfall haben sich auf einem unbebauten Grundstück tiefe Pfützen gebildet, ein spielendes Kind stürzt, fällt mit dem Kopf auf einen Stein, wird ohnmächtig und ertrinkt in einer Pfütze. Konstruiert? Leider nein, leider so geschehen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob sich das Kind zu unrecht auf dem Grundstück aufhielt. Die Kosten für eine Imm

Ist der neue PKW in Schadenfall richtig abgesichert?

Der neue PKW war teuer! Immer mehr deutsche Autofahrer greifen immer tiefer für das Vergnügen, angenehm Auto zu fahren, in die Tasche. Aber ist das Fahrzeug auch richtig abgesichert? Immerhin kostet ein Neufahrzeug zwischen ein bis drei Jahresgehälter. Über die Haftpflichtversicherung gibt es keine zwei Meinungen, sie ist eine Pflichtversicherung, ohne die kein Fahrzeug bewegt werden darf. Sie tritt für den Fall ein, dass ein Autofahrer schuldhaft einen anderen Verkehrteilnehmer bzw. dessen Fahrzeug schädigt. Was ist dann aber mit dem Schaden am eigenen Fahrzeug? Eine Teilkasko-Versicherung deckt Schäden, die unabhängig vom eigenen Fahrverhalten sind wie z.B. Diebstahl, Beschädigung durch Sturm und Hagel und Feuer und den Wildschaden. Was aber wird aus dem Schaden am eigenen Fahrzeug, wenn schuldhaft ein Unfall verursacht wurde? Da hilft nur die Vollkaskoversicherung, die dann auch automatisch die Teilkaskoversicherung einschließt. Bei Neufahzeugen ist eine Besonderheit zu beachten. Da Fahrzeuge gerade in der Anfangszeit schnell an Wert verlieren, kann bei einem Totalschaden schnell ein großer Wertverlust entstehen, wenn über die Vollkaskoversicherung nur der “Marktwert” versichrt ist. Für diese Situation besteht die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum (bis zu zwei Jahren) eine “Neuwert-Klausel” mitzuversichern, so dass in den ersten zwei Jahren des Betriebs eines Neuwagens bei Totalverlust der Neuwert des Fahrzeugs erstattet wird. Lassen Sie sich beraten!

Die Gesetzliche Rente und der Minijob

Wer langfristig einen Minijob mit maximalem Einkommen von 450,- ausübt, erwirbt zusätzliche Altersrente, da der Arbeitgeber auf diesen Betrag eine pauschale Abgabe an die Rentenkasse von 15% leisten muss. Dies erhöht die Altersrentenanspüche. Auch der Arbeitnehmer ist grundsätzlich zu einer Abgabe von zusätzlich 3,7% des Minijob-Einkommens verpflichtet, er kann sich davon aber auf Antrag befreien lassen. Die 3,7% schließen die Lücke zur gesetzlichen Rentenabgabe von zur Zeit 18,7% des Einkommens. Wer ein Jahr 15% bzw. 18,7% eines Minijob-Einkommens von 450,- abführt, erhält dafür eine Anrechnung auf die Altersrente von 3,49€ bzw. 4,35€. Immerhin!