Stürme bis hin zu Tornados verursachen regelmäßig hohe Sachschäden

Auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 haben schwere Wetterlagen, meist Stürme bis zu Tornado-Stärke kostspielige Schäden an Gebäuden verursacht. Dabei fällt auf, dass es immer häufiger zu meteorologischen Phänomenen kommt wie Windhosen, die mit ungeheurer Kraft schmale Schneisen in die Landschaft schneiden. Dabei muss die gesamte Wetterlage gar keinen extremen Sturm aufweisen. Diese meist sehr begrenzten lokalen Ereignisse gehen aber dafür mit einer unglaublichen Zerstörungskraft einher. Da fliegen nicht einzelne Dachziegel durch die Luft, sondern ganze Dächer! Aber auch schon ab Windstärke acht brechen Äste von Bäumen, bei einer Windgeschwindigkeit von 75 kmh werden Dachziegel und Kaminhauben abgehoben, ab ca. 90 kmh Windgeschwindigkeit werden ganze Dächer abgedeckt. Es gibt aber leider immer noch Gebäudeversicherungs-Verträge, die das Risiko eines Sturmschadens nicht mit einschließen. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsfachmann ausführlich über Ihren Gebäude-Vertrag, um in jedem Falle die klassischen Risiken Feuer, Leitungswasser und Sturm abzudecken. Ist das Gebäude vom Besitzer selbst bewohnt, reicht für Schäden, die durch das Gebäude entstehen zur Deckung die eigene private Haftpflichtversicherung. Ist das Gebäude zur Fremdnutzung vermietet, bedarf es einer gesonderten Immobilienhaftpflicht. Fragen Sie nach, damit Sie im Schadenfall nicht das Nachsehen haben!

Beamtenpension plus gesetzliche Rente – geht nicht!

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat ein wichtiges Grundsatzurteil gefällt (Az.: 5 K 280/16.KO). Ein Beamter, der vor Eintritt in das Beamtenverhältnis bereits einige Jahre rentenversicherungs-pflichtig beschäftigt war, wollte nicht akzeptieren, dass seine Pensionsbezüge vom ehemaligen Dienstherren um die 120,- gekürzt wurden, die er aus seinen vor der Beamtenlaufbahn erworbenen gesetzlichen Rentenansprüchen monatlich erhielt. Der Pensionär argumentierte, es handle sich bei den Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung um Leistungen, die überwiegend aus privat erwirtschaftetem Geld aufgebaut worden waren und somit einer privaten Altersversorgung gleichgestellt werden müssen. Dieser Ansicht folgte das Verwaltungsgericht Koblenz, wo er Klage gegen seinen ehemaligen Dienstherren einreichte, nicht und wies die Klage ab. Es gebe im Regelwerk der Beamtenversorgung keine Grundlage, die eine solche Pensionsminderung ausschließe. Hinzu komme, dass durch die Anrechnung einer gesetzlichen Rente auf die Pensionsbezüge eine unzulässige Doppelversorgung aus öffentlichen Mitteln vermieden werde, damit eine Begünstigung gegenüber jenen Beamten beseitigt werde, die nicht zuvor in einem gesetzlichen Rentenverhältnis gestanden, da sie bereits beamtet waren. Sachlich falsch ist obendrein die Gleichstellung der gesetzlichen Rente mit einer reinen privaten Altersvorsorge.

Die häufigsten Todesursachen

Die Anzahl der Todesfälle pro Jahr steigt kontinuierlich. Das ist die Erkenntnis des Statistischen Bundesamtes, das vor kurzem Zahlen für das Jahr 2015 herausgegeben hat. Dabei nehmen als Todesursache die Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die größte Rolle ein, wobei 90% aller Todesfälle in diesem Bereich in der Altersgruppe über 65 Jahren liegen. Eine eindeutige Begründung für die zunehmende Sterblichkeit läßt sich auf Grund der Statistik nicht erkennen. Zu vermuten ist auch hier das demographische Bild der Gesellschaft, deren Anteil älterer Menschen ja dynamisch zunimmt. Immerhin hat die Sterblichkeit in Deutschland seit 2005 um 13% zugenommen.

Unverändert an zweiter Stelle tritt als Todesursache ein Krebsleiden auf, am häufigsten der Atmungs- und Verdauungsorgane, bei Frauen leider auch immer noch zu häufig der Brustkrebs. Auffällig ist statistisch, dass die Anzahl der Sterbefälle aus psychischen und Verhaltensgründen zugenommen hat – und zwar um fast 25% gegenüber 2013, wobei nicht in erster Linie als Grund der Suizid gemeint ist. Tatsächlich ist die Zahl der Selbsttötungen in Deutschland stabil, wobei mit einem Anteil von 75% Männer die weitaus häufigsten Selbstmorde begehen. Insgesamt lag die Zahl verstorbener Menschen im Jahr 2015 bei rund 925.000, der aktuelle Höchststand!

In vielen Fällen löst der Tod eines Menschen bei unmittelbar Angehörigen eine dauerhafte finanzielle Notlage aus. Wer rechtzeitig, also gesund und so jung wie möglich, für diese Situation Vorsorge trifft, erhält dadurch meisten den Lebensstandart der Hinterbleibenden. Das ist nicht anders als bei der Altersvorsorge auch. Der Versicherungsfachmann hat dazu Antworten! Fragen Sie!

Hausputz – mit Sicherheit

Auch wenn man es kaum glauben mag, bewegen wir uns im Straßenverkehr gefahrloser als im eigenen Haushalt und Autofahren scheint sicherer als Putzen zu sein. Glauben Sie nicht? Tatsache! 2015 ereigneten sich in deutschen Haushalten 3,2 Millionen Unfälle, hauptsächlich beim Putzen, und tatsächlich kamen dabei 9.818 Menschen zu Tode. Dagegen stehen nur 397.000 Verletzte durch Verkehrsunfälle und 3.459 Verkehrstote. WAs aber macht den Haushalt zu solch einem gefährlichen Ort der Tätigkeit? In der Regel ist es die Planlosigkeit im Handeln, die fehlende Übersicht und die Fahrlosigkeit, mit der Hilfsmittel ausgewählt werden. Statt eine Trittleiter zu benutzen, stellt man sich auf einen wackeligen, zu klein dimensionierten Stuhl oder Tisch. Statt mit festen Schuhen wird auf ausgelatschten Hausschuhen die Leiter betreten. Die Kleidung ist nicht funktionell, oft zu wallend, dazu kommen zu lange Halsketten oder Ohrringe und viel unnötiges herauf und herab, weil planlos gearbeitet wird und vieles in der Vorbereitung zum großen Hausputz improvisiert wird. Besonders gefahrenträchtig sind Staubsaugerkabel. Statt beim Saugen die jeweils nächst gelegene Steckdose zu benutzen, zieht sich das Stromkabel weit durch die Wohnung. Sturz vorprogrammiert! Schwerwiegende Unfallfolgen sind dann nur finanziell abgedeckt, wenn eine private Unfallversicherung vorhanden ist oder ein finanzieller Schutz vor Berufsunfähigkeit!

Kostenfaktor “Wohnen” im Rahmen der Konsumausgaben

Eine kürzlich veröffentlichte Studie zu unterschiedlichen Kostenfaktoren in den Konsumausgaben deutscher Haushalte ergab, dass im Durchschnitt der Anteil der Kosten für das Wohnen mit 35% den größten Ausgabenblock darstellt. Alle anderen Konsumkosten für Nahrung, Verkehr, Bekleidung, Gesundheit und Freizeit sind als Einzelposten geringer. Besonders hart trifft es da Alleinstehende, da die Mietkosten nicht auf mehrere Personen verteilt sind. Man kann also sagen: je kleiner der Haushalt, desto größer sind anteilig die Aufwendungen für das Wohnen.

Zum Thema Wohnen ergeben sich drei Aspekte in Versichrungsfragen. Wer schützt mich im Streitfall aus der Wohnraumnutzung vor den Kosten eines gerichtlichen Verfahrens, wer schützt das Wohneigentum, wer haftet bei Schäden an der Mietsubstanz? Der Mieter haftet für Schäden an der gemieteten Sache und braucht zum Schutz vor dem Kostenrisiko eine private Haftpflichtversicherung. Die Hausratversichrung schützt das Eigentum. Die Rechtschutzversicherung mit Mietrecht trägt das gerichtliche Kostenrisiko. Wohnen ist teuer, aber lassen Sie es nicht ins Unkalkulierbare steigen!

Wenn der Versicherungsfachmann zweimal klingelt – will er was verkaufen….?! Von Vorurteilen und neuen Realitäten

Der Versicherungsfachmann bemüht sich um ein Gespräch mit Ihnen. Was will er? Natürlich was verkaufen! Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Schon mal was von “Jahresgespräch” gehört? Wie, Jahresgespräch? Wie oft reden Sie denn mit Ihrem Versicherungsfachmann? Ideal wäre es einmal im Jahr! Und warum? Lebensumstände ändern sich, auch im kleinen. Da könne viele Fragen aufkommen, veränderte Deckungen nötig sein, oder aber auch umfangreiche Deckungen verkleinert werden. Wie? Der Versicherungsfachmann reduziert etwas? Aber natürlich! Ein junger Mann ist gerade mit seiner Freundin zusammengezogen. Vorbildlich hatte er bereits mit Auszug von zu Hause seine eigene Haftpflichtversicherung. Ebenso wie seine Freundin. Jetzt aber braucht das junge Paar nur einen Vertrag für beide Personen, ein Vertrag ist überflüssig und kann soghar außerplanmäßig gekündigt werden, wenn die Existenz des “älteren” Vertrags nachgewiesen wird. Geld gespart! Und wie sieht es nun mit der Hausratversicherung aus, die zweimal existiert? Nur ein ganz kleines Beispiel für veränderte Lebenssituationen. Und es gibt eine Fülle von Fragen. Ist in der Haftpflicht auch mein Pflegekind mit abgedeckt – das gab es bei Abschluss ja noch nicht. Und was mache ich jetzt mit meiner Vorsorge für das Alter, da ich definitiv früher in Rente gehen will…und das Grundstück, das wir uns gekauft haben…und was ist, wenn mein Enkel mein Auto mitfahren will…und wenn…Ja, wenn der Versicherungsfachmann zweimal klingelt, sollten Sie unbedingt mit ihm sprechen! Bitte, mindestens einmal im Jahr, ob alles noch passt!

Frohe Ostern wünscht

Andreas Bockwinkel

 

Die dauerhaften Folgen gesundheitlicher Einschränkungen

Wer wegen Unfall oder Krankheit dauerhafte Einschränkungen der Erwerbstätigkeit hinnehmen muss, kommt in der Regel ohne zusätzliche finanzielle Absicherung nicht aus. Zwar gibt es Sozialversicherungen im Bereich, Krankheit, Pflege und Erwerbsminderung, doch sind die Leistungen so bemessen, dass ohne private Zusatzvorsorge in Form einer Unfall- oder Berufsunfähigkeitsrente die Existenz stark gefährdet ist, in jedem Fall aber das  Lebensniveau nicht gehalten werden kann. Keine Sozialversicherung bezahlt nach einem Unfall oder nach einer Krankheit den möglicherweise nötig gewordenen Umbau der Wohnung oder des Hauses in eine behindertengerechte Form, ebenso wenig den Umbau eines Fahrzeuges. Wer nur noch sechs Stunden und weniger arbeiten kann, erhält vom Staat eine kleine Erwerbsminderungsrente, muss aber in der Regel seine alte Tätigkeit aufgeben um jedwede andere Tätigkeit anteilig auszuführen, was in der Regel einen ungeheuren finanziellen Absturz bedeutet. Ohne private Berufsunfähigkeitsrente geht da gar nichts! Selbständige, Hausfrauen und -männer sowie Kinder haben gar keinen Anspruch, angestellt erwerbstätige nur nach fünfjähriger Zugehörigkeit zur Sozialversicherung, wobei mindestens in den drei Jahren vor Eintritt eines Bedarfsfalls zusammenhängend Beiträge entrichtet werden mussten. Die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung des Staates, die auf die bisher  ausgeübte Tätigkeit ausgerichtet war und annähernd die Höhe der Altersrente ausmachte, wurde zum 31.Dezember 2000 abgeschafft, stattdessen gilt die Regelung der Erwerbsminderungsrente, die keine ausreichende Grundlage bietet.

Lassen Sie sich zu diesem komplexen Thema, das völlig eigenständig nur schwer zu beurteilen ist, von Ihrem Versicherungsfachmann beraten! Am Ende treffen Sie alle Entscheidungen nach Ihrem Urteil, ohne zutreffende Informationen fehlt aber dafür die Sicherheit schaffende Basis.

Unfall im Supermarkt – Haftet der Betreiber in jedem Fall?

Haftet der Betreiber eines Supermarktes für einen Unfallschaden, auch wenn alles ihm Zumutbare zur Vermeidung des Unfalls getan wurde? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Münchener Amtsbericht in einem konkreten Fall und sprach ein überraschendes Urteil (Az.: 158 C 21362/15). Eine Kundin stürzte, indem sie auf einer noch nicht vollständig beseitigten Putzwasserlache ausrutschte. Wie kam es dazu. Im besuchten Supermarkt wurde auf einer Aktionsfläche für einen Rotwein im Sonderangebot geworden. Zu diesem Zweck waren viele Flaschen aufgetürmt worden. Eine dieser Flaschen war zu Boden gefallen und zerbrochen. Augenblicklich wurde das Personal angewiesen, den Schaden und die Verunreinigung zu entfernen. Nach dem ersten Reinigungsvorgang war eine kleine Wasserlache übrig geblieben. Der mit der Reinigung beauftragte Angestellte verbrachte zunächst die Scherben, trocknete die verunreinigte Stelle soweit wie möglich, um nun die Reinigungsmaschine aus dem Lagerbereich des Ladens zu holen. In der Zwischenzeit hatte sich der Unfall ereignet. Die verunfallte Kundin stellte Schadensersatzansprüche und eine Forderung nach Schmerzensgeld. Vor Gericht wurde beides zurückgewiesen. Das Gericht begründete, dass seitens des Betreibers die Reinigung der verschmutzten Stelle sofort angeordnet worden war, dieser Vorgang unmittelbar und zusammenhängend durchgeführt wurde, und der Gang ins Lager zur Reinigungsmaschine notwendig war. Das für diesen Augenblick geforderte Aufstellen eines zusätzlichen Warnhinweises wäre über das zumutbare Maß der Prävention hinausgegangen. Es gäbe keinen absoluten Schutz vor Unfällen und insofern sei eine dahingehende Forderung an den Supermarktbetreiber auch nicht möglich. Im vorliegenden Fall hätte sich das sogenannte “allgemeine Lebensrisiko”, das vollkommenen Schutz ausschließe, verwirklicht.

Eine Unfallversicherung seitens der Klägerin hätte die Folgen des Unfalls abgedeckt, war aber leider nicht vorhanden. Dumm gelaufen!

Wer haftet, wenn der Mieter einen Schaden verursacht

Ein anhängiger Rechtsstreit beschäftigte mehrere Gerichte, bis der Bundesgerichtshof (BGH) ein abschließendes Urteil fällte (Az.: VIII ZR 191/13). Was war passiert? Ein zwölfjähriges Mädchen hatte einen Brand in der Mietwohnung der Eltern verursacht. Dabei kam nicht nur der Hausrat der Familie zu Schaden, es entstand auch Sachschaden am Gebäude selbst. Die Hausratversicherung kam bedingungsgemäss für den Schaden am Hausrat auf. Der Vermieter und Hausbesitzer verlangte die Regulierung des Schadens am Haus durch die Haftpflichtversicherung der Familie. Das wiederum lehnte die Haftpflichtversicherung mit Verweis auf die bestehende Gebäudeversicherung ab. Der Vermieter wollte seine Gebäudeversicherung jedoch nicht in Anspruch nehmen, weil er eine Erhöhung der Prämie befürchtete und dadurch eine Mithaftung der anderen Mieter, da die Gebäudeversicherung als Teil der Nebenkosten auf alle Mieter umgelegt wurde. Der Fall kam bis vor den Bundesgerichtshof. Der stellte sich eindeutig hinter die Auffassung des Mieters und begründete mit dem Hinweis auf die anteilige Umlage des Beitrags zur Wohngebäudeversicherung auf die Mieter die Rechtmäßigkeit der Inanspruchnahme der Gebäudeversicherung. Der BGH räumte dem Mieter sogar eine zeitweise Mietminderung bis zur Beseitigung des Schadens ein. Wer durch die Nebenkostenabgabe einen indirekten Beitrag zu einer Versicherung zahlt, hat auch ein Recht, diese in Anspruch zu nehmen.

Steter Tropfen höhlt den Stein – unfreiwillig vom Autofahrer zum Fußgänger – Urteil des Münchener Amtsgerichts

Einem Verkehrsteilnehmer, der über Jahre ständig die Straßenverkehrsordnung durch Überschreitungen ignoriert, kann auch für kleinere Delikte der Führerschein entzogen. Das Amtsgericht München hat dazu gerade ein Urteil gesprochen (Az.: 911 OWi 437 Js 150260/16). Wenn ein Verkehrsteilnehmer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft die Geschwindigkeit um mehr als 30 kmh überschreitet, muss er nicht nur ein Bußgeld zahlen, sondern in der Regel auch für einen Monat auf seine Fahrerlaubnis verzichten und eine Eintragung von zwei Punkten im Flensburger Fahreignungsregister hinnehmen. Im vorliegenden Fall betrug die Geschwindigkeitsübertretung lediglich 22 kmh. Das Amtsgericht München verhängte ein Bußgeld in doppelter Höhe und entzog dem Kraftfahrer für einen Monat den Führerschein.

Beharrlichkeit führt zum Ziel

Der Betroffene hatte in den letzten vier Jahren in insgesamt acht Fällen eine Geschwindigkeitsübertretung begangen, dafür sogar fünfmal den Führerschein entzogen bekommen, eine Menge Geld an Bußzahlungen geleistet und Punkte gesammelt. Obwohl diesbezüglich keine “offenen Rechnungen” mehr bestanden, urteilte das Gericht hart. Es begründete seine Entscheidung des einmonatigen Führerscheinentzugs mit der Permanenz, mit der der Betroffene sich über die Regeln der Straßenverkehrsordnung hinwegsetzt. Da die den Delikten angemessene Bestrafung offensichtlich zu keinerlei Änderung des Verhaltens geführt hatte, befand das Gericht die Heraufsetzung der Strafe als berechtigt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.