Autodiebstahl treibt Kosten hoch

Die Diebstahl-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft belegt eine eindeutige Entwicklung: permanente Steigerung! Gut, wenn jemand neben seiner Kfz-Haftpflicht auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung hat. Für die Autoversicherer sieht das dagegen problematisch aus, da von Jahr zu Jahr mit bleibender Kontinuität die Anzahl der Diebstahl-Delikte steigt. Dabei lassen sich drei unterschiedliche Kriterien untersuchen: Schadenhäufigkeit, Schadensumme gesamt und Kostendurchschnitt je Schaden. Leider unterliegen alle Einzelaspekte der gleichen Tendenz, Steigerung in allen Punkten. Zwar lassen sich innerhalb der Untersuchung Unterschiede erkennen, jedoch nur in regionaler Hinsicht, also im Aspekt der Häufigkeit. Berlin bildet dabei den Spitzenreiter, München (unter den Großstädten) das Schlußlicht. Ähnlich sieht es im Vergleich der Bundesländer aus. Das Land Berlin steht an der Spitze, Bayern am Ende. Für den Versicherer ist das in Summe egal, betrachtet man den Gesamtschadenaufwand, für den Kunden jedoch nicht. Ein und dasselbe Auto muss in Folge der unterschiedlichen Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls in verschiedenen Regionen Deutschlands unterschiedlich teuer versichert sein – und genauso verhält es sich, da die meisten Versicherungsanbieter in Deutschland nach statistischen Grunddaten ihre Beiträge berechnen. Aber unabhängig von regionalen Unterschieden ist die Gesamttendenz der Diebstähle steigend, was in der Konsequenz zwangsläufig zu höheren Beiträgen führen muss! Allein im vergangenen Jahr betrug die Steigerung zum Vorjahr insgesamt 4,3% und die Gesamtschadensumme für Diebstähle stieg auf 291 Millionen Euro. Wundern Sie sich also nicht, wenn die Beiträge zu Ihrer Kfz-Versicherung steigen. Der Grund sind kostenträchtige Fakten