Die dauerhaften Folgen gesundheitlicher Einschränkungen

Wer wegen Unfall oder Krankheit dauerhafte Einschränkungen der Erwerbstätigkeit hinnehmen muss, kommt in der Regel ohne zusätzliche finanzielle Absicherung nicht aus. Zwar gibt es Sozialversicherungen im Bereich, Krankheit, Pflege und Erwerbsminderung, doch sind die Leistungen so bemessen, dass ohne private Zusatzvorsorge in Form einer Unfall- oder Berufsunfähigkeitsrente die Existenz stark gefährdet ist, in jedem Fall aber das  Lebensniveau nicht gehalten werden kann. Keine Sozialversicherung bezahlt nach einem Unfall oder nach einer Krankheit den möglicherweise nötig gewordenen Umbau der Wohnung oder des Hauses in eine behindertengerechte Form, ebenso wenig den Umbau eines Fahrzeuges. Wer nur noch sechs Stunden und weniger arbeiten kann, erhält vom Staat eine kleine Erwerbsminderungsrente, muss aber in der Regel seine alte Tätigkeit aufgeben um jedwede andere Tätigkeit anteilig auszuführen, was in der Regel einen ungeheuren finanziellen Absturz bedeutet. Ohne private Berufsunfähigkeitsrente geht da gar nichts! Selbständige, Hausfrauen und -männer sowie Kinder haben gar keinen Anspruch, angestellt erwerbstätige nur nach fünfjähriger Zugehörigkeit zur Sozialversicherung, wobei mindestens in den drei Jahren vor Eintritt eines Bedarfsfalls zusammenhängend Beiträge entrichtet werden mussten. Die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung des Staates, die auf die bisher  ausgeübte Tätigkeit ausgerichtet war und annähernd die Höhe der Altersrente ausmachte, wurde zum 31.Dezember 2000 abgeschafft, stattdessen gilt die Regelung der Erwerbsminderungsrente, die keine ausreichende Grundlage bietet.

Lassen Sie sich zu diesem komplexen Thema, das völlig eigenständig nur schwer zu beurteilen ist, von Ihrem Versicherungsfachmann beraten! Am Ende treffen Sie alle Entscheidungen nach Ihrem Urteil, ohne zutreffende Informationen fehlt aber dafür die Sicherheit schaffende Basis.

Nicht jede Verletzung erfordert ärztliche Behandlung….aber vorsicht! Hier ein paar grundsätzliche Regeln!

Jeder hat sich schon einmal verletzt, sei es ein kleiner Schnitt mit einem Messer, ein aufgeschlagenes Knie oder ein blauer Fleck durch Stoß. In den meisten Fällen ist dabei eine Behandlung durch einen Arzt gar nicht notwendig. Diverse Verletzungen sind nach Einschätzung von Gesundheitsexperten immer ärztlich zu versorgen. Dazu gehören alle großflächigen Verletzungen, Vergiftungen, Knochenbrüche, tiefe und stark blutende Wunden, starke Prellungen und großflächige Blutergüsse. Manchmal kann es aber auch sein, dass scheinbare Bagatellverletzungen unbehandelt zu großen Problemen führen!

Wann medizinische Wundbehandlung erforderlich ist

Grundsätzlich sollten alle Verletzungen ärztlich behandelt werden, die starke Schmerzen verursachen, bei denen sich ein taubes Gefühl einstellt oder eine Bewegungseinschränkung zur Folge haben. Das Gleiche gilt bei stark verschmutzten Wunden und eingedrungenen Fremdkörpern wie z.B. Glassplitter. Extreme Vorsicht gilt ebenso bei Verletzungen am Kopf, im Gesicht, an Lippen und Augen, da zusätzlich zur erkennbaren Verletzung auch noch eine Gehirnerschütterung kommen kann, was meist Übelkeit und Erbrechen mit sich bringt. Verbrennungen brauchen grundsätzlich ärztliche Versorgung, ebenso wie Biss- und Stichwunden, da die Gefahr von Gasbrand, Blutvergiftung und Wundstarrkrampf droht.

Wenn der Kratzer zum Drama wird

Auch kleine Verletzungen können dramatisch werden, wenn Verschmutzungen schwere Infektionen auslösen wie Tetanus, den Wundstarrkrampf. Meistens wird er ausgelöst durch Bakterien, die in der Erde oder im Staub vorkommen. Dann sind auch kleine Schnitt-, Riss-, Stich- und Bissverletzungen höchstgefährlich und können zur tödlichen Gefahr werden. Daher sollte jeder auf seinen Impfschutz gegen Tetanus achten. Kinder und Jugendliche brauchen einen Grundschutz, der bis zum 14. Lebensjahr aus vier Impfungen besteht. Die ersten beiden Auffrischungen sollten dann bis zum 17. Lebensjahr erfolgt sein. Danach reicht die Auffrischung alle zehn Jahre.