Sturm und Hagel verursachen immer höhere Schäden

Der Deutsche Wetterdienst hat festgestellt, dass 2015 das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 war. Wärmer war nur noch das Vorjahr 2014. Expertenmeinungen sagen deutlich, dass dies der Hauptgrund für die rasante Zunahme von Naturkatastrophen ist. Im Jahr 2015 zahlten deutsche Versicherer 2,6 Milliarden Euro an ihre Kunden für die Folgen von Sturm, Hagel und Starkregen. Meist sind es Policen aus den Bereichen Hausrat und Gebäudeversicherung, die diese Schäden decken, vorausgesetzt, die Risiken für Elementar-Schäden sind darin mit abgedeckt. Nicht zu unterschätzen sind die Schäden an Kraftfahrzeugen, die durch Naturkatastrophen verursacht wurden. 325.000 Fahrzeuge wurden durch Sturm und Hagel beschädigt, 1.250 Fahrzeuge durch Überschwemmung. Gesamtkosten für beides 655 Millionen Euro. Es ist aber nicht allein die Zunahme der Häufigkeit, die große Sorgen macht, sondern auch das Ausmaß einzelner Schadenereignisse. Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft sagt dazu: “Die Natur zeigte 2015 wieder einmal, worauf wir uns einstellen müssen. Nur ein einziger Sturm verursachte ein Drittel aller Schäden.” Gemeint damit war der Wintersturm Niklas im März 2015, der allein 750 Millionen Schaden an Gebäuden anrichtete.