Die häufigsten Todesursachen

Die Anzahl der Todesfälle pro Jahr steigt kontinuierlich. Das ist die Erkenntnis des Statistischen Bundesamtes, das vor kurzem Zahlen für das Jahr 2015 herausgegeben hat. Dabei nehmen als Todesursache die Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die größte Rolle ein, wobei 90% aller Todesfälle in diesem Bereich in der Altersgruppe über 65 Jahren liegen. Eine eindeutige Begründung für die zunehmende Sterblichkeit läßt sich auf Grund der Statistik nicht erkennen. Zu vermuten ist auch hier das demographische Bild der Gesellschaft, deren Anteil älterer Menschen ja dynamisch zunimmt. Immerhin hat die Sterblichkeit in Deutschland seit 2005 um 13% zugenommen.

Unverändert an zweiter Stelle tritt als Todesursache ein Krebsleiden auf, am häufigsten der Atmungs- und Verdauungsorgane, bei Frauen leider auch immer noch zu häufig der Brustkrebs. Auffällig ist statistisch, dass die Anzahl der Sterbefälle aus psychischen und Verhaltensgründen zugenommen hat – und zwar um fast 25% gegenüber 2013, wobei nicht in erster Linie als Grund der Suizid gemeint ist. Tatsächlich ist die Zahl der Selbsttötungen in Deutschland stabil, wobei mit einem Anteil von 75% Männer die weitaus häufigsten Selbstmorde begehen. Insgesamt lag die Zahl verstorbener Menschen im Jahr 2015 bei rund 925.000, der aktuelle Höchststand!

In vielen Fällen löst der Tod eines Menschen bei unmittelbar Angehörigen eine dauerhafte finanzielle Notlage aus. Wer rechtzeitig, also gesund und so jung wie möglich, für diese Situation Vorsorge trifft, erhält dadurch meisten den Lebensstandart der Hinterbleibenden. Das ist nicht anders als bei der Altersvorsorge auch. Der Versicherungsfachmann hat dazu Antworten! Fragen Sie!

Die Absicherung eines Bankkredits

Wer einen Kredit bei einer Bank beantragt, muss in der Regel auch für die Besicherung der Restschuld sorgen. Die Risiken, die zur Nichtzahlung einer nur teilweise abbezahlten Schuld führen, können sehr unterschiedlich sein. Naheliegend, dass der Tod des Keditnehmers diesen Fall darstellt. Es kann aber auch dauernde Krankheit (also Berufsunfähigkeit) oder der Verlust des Arbeitsplatzes sein. Nicht in allen Fällen verlangt die Bank auch die Absicherung des Bestands der Tätigkeit. Meistens bietet ein Kreditinstitut dem Kredit-Antragsteller die Restschuldversicherung gleich mit. Das muss aber nicht notwendigerweise immer die beste Lösung sein. Oftmals reicht der Bank die Besicherung für den reinen Todesfall, vielleicht auch den Ausfall durch Krankheit. Und da ist die Risiko-Lebensversicherung durchaus eine sinnvolle Alternative zum Bankangebot. Eine Risiko-LV, die bereits besteht, kann an die Bank abgetreten werden. Ist die Todesfallleistung höher als der Kredit, gehört den Erben eh der finanzielle Überhang. Eine Risiko-LV kann auch über die Kreditlaufzeit hinaus bestehen und Todesfallschutz für Hinterbleibende bieten. Der Einschluss einer Berufsunfähigkeitsrente bei Krankheit, die die Höhe der monatlichen Kreditrate abdeckt, ist in der Regel auch möglich. Bleiben Sie also flexibel über den Zeitrahmen Ihres Kreditvertrages hinaus und lassen Sie sich alternativ zur Restschuldabsicherung bei Ihrem Versicherungsberater eine entsprechende Risiko-LV rechnen. Der finanzielle Vorteil könnte auf Ihrer Seite liegen!