Einbruch-Report 2016

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) präsentierte kürzlich den Einbruch-Report 2016. Er basiert auf einer postalischen Befragung des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Dieses Institut hat 1.329 Einbruchopfer befragt und zusätzlich 3.668 Einbruchfälle analysiert. Dabei wurden Fälle aus den Städten Bremerhaven, Berlin, Hannover, Stuttgart und München erfasst.

Die Rangliste der am häufigsten gestohlenen Dinge nennt immer noch Schmuck, Uhren und Bargeld an erster Stelle. Danach kommen elektronische Kleingeräte wie Handy, Computer und Laptop. Es geht also fast immer um Dinge, die sich leicht zu Bargeld machen lassen. Der Weg in Häuser und Wohnungen führt meist über nicht ausreichend gesicherte Fenster, in nur 20% sind es die Eingangstüren. Da bis heute auch bei Neubauten meist keine Einbruch hemmenden Fenster eingebaut werden, besteht großer Nachholbedarf. Ein nicht weitergehend gesichertes Fenster wir von einem Einbrecher in nur 15 Sekunden durch Aufhebeln geöffnet. Eine erschreckende Tatsache!

Beugen Sie vor, nutzen Sie die Beratungsstellen der Polizei um Hinweise und Anleitung zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung zu erhalten. Dort nennt man Ihnen auch fachkundige Firmen, die die Erweiterung Ihrer Sicherheitsvorkehrungen durchführen. Auch wenn Sie durch eine Hausratversicherung gegen Einbruch finanziell geschützt sind, vor Verlust lieb gewonnener Gegenstände kann auch eine Versicherungspolice nicht schützen.

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