Im Ausland ohne Reisekrankenversicherung – ein Roulettespiel

Krankheiten oder Unfälle sind nicht planbar – das gilt für Zuhause ebenso wie für den Urlaub oder die Geschäftsreise ins Ausland. Dabei ist es völlig unabhängig, ob es sich um eine sechswöchige Rundreise durch die USA handelt, oder einen Tagesausflug nach London. Trotz Sozialversicherungsabkommen mit zahlreichen Ländern ist die Leistung der Ersatzkassen bei Erkrankungen im Ausland unzureichend. Dies bezieht sich vor allem auf den möglichen Krankenrücktransport. Dieser kann beispielsweise vom Urlaubsparadies Mallorca aus nach Deutschland schnell 15.000 Euro betragen, wird aber von den hiesigen Ersatzkassen nur bedingt erstattet. Ein Krankenhausaufenthalt in den USA kann bereits bei einer Dauer von drei Tagen mit einem fünfstelligen Betrag zu Buche schlagen. Es müssen nicht immer die dramatischen Erkrankungen sein, die gerade in Übersee ein finanzielles Desaster bedeuten können. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist die einfache und kostengünstige Lösung für alle Reisenden. Die Prämie sind im Vergleich zum Reisepreis verschwindend gering, bieten aber umfassenden Schutz bei einer Erkrankung oder einem Unfall im Ausland. Neben den Behandlungskosten werden auch die Kosten für den Krankenrücktransport nach Deutschland übernommen, unabhängig davon, aus welchem Land der Rückflug erfolgt. Dies schließt auch die medizinische Betreuung während des Fluges mit ein.