Im Jahr 2016 gab es in der Bundesrepublik rund 300.000 Blitzeinschläge mit einer Schadenhöhe von 210 Millionen

Der Blitz-Informationsdienst (BLIDS) der Siemens AG hat für das Jahr 2016 eine interessante Analyse veröffentlicht. Danach ist im Jahr 2016 mit 300.000 Blitzeinschlägen die Anzahl solcher Ereignisse gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen, der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) meldet dagegen jedoch eine Erhöhung der Schadensaufwendungen für diese etwas geringeren Schadenereignisse. Wie ist das möglich? Eine Analyse der Schadenfälle zeigt, dass die Schadenhöhe pro Fall deutlich gestiegen ist. Der Grund dafür ist die zunehmende Beschädigung von elektronisch gesteuerter Haustechnik. Das sind automatische Rolltore, Rollläden, Heizungsanlagen oder Lichtanlagen. Die Aufrüstung mit Haustechnik schafft eben neue Risiken. In der Regel entsteht ein solcher Schaden nicht durch direkten Blitzeinschlag, sondern durch die Überspannung, die durch einen Blitzschlag in der Umgebung des Risikoortes ausgelöst wird. Übrigens kann Überspannung auch durch andere Ereignisse ausgelöst werden, als durch Blitzeinschlag. Diese Schäden sind nicht in jedem Fall in der Hausrat- und Gebäudeversicherung mitversichert. Das kommt auf die Police an. Schauen Sie mal in die Bedingungen!

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