Kfz-Auslandsreisen immer nur mit Grüner Karte!

Damit bei einem Verkehrsunfall im Ausland lästige und vor allem unnötige Probleme in der Abwicklung der Formalitäten vermieden werden, sollte immer eine grüne Versicherungskarte an Bord sein. Das Grüne Karten System beruht auf einem Abkommen, an dem 46 Länder einschließlich vier außereuropäische Länder teilnehmen. Obwohl in der Regel zum Nachweis der Versicherung das Kennzeichen genügt, ist die Regelung der teilnehmenden Staaten durchaus unterschiedlich. Die Grüne Karte gilt aber in allen Ländern als zusätzlicher Nachweis, dass das Fahrzeug den in diesem Land vorgeschriebenen Versicherungsschutz besitzt. Offiziell heißt die Grüne Karte “Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr” (IVK) und zeigt durch Länderkürzel, in welchen Ländern ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. In der Regel wird die Grüne Karte bei deutschen Autoversicherern mit Abschluss einer Versicherung ausgehändigt. Geschieht dies nicht oder ist die Karte veraltet, kann jederzeit beim Versicherer eine Grüne Karte angefordert werden. Einige Länder stellen Sonderbedingungen, die über den Versicherungsschutz, die durch die Karte hinausgehen. Ob dies für Ihr Zielland gilt, zeigt ein Blick auf die Karte, da das entsprechende Länderkürzel entweder nicht erwähnt ist oder vorhanden, aber durchgestrichen. Sie könne sich darüber auch direkt bei Ihrem Versicherer erkundigen. Auch wenn im Einzelfall ein Zielland das Mitführen einer Grünen Karte nicht vorschreibt, hilft sie dennoch im Schadenfall, da sie bei der Abwicklung der Formalitäten im Schadenfall nützliche Dienste leistet und den Vorgang erleichtert und dadurch beschleunigt. Um in jedem Falle gerüstet zu sein und eventuelle Strafgebühren im Zielland zu vermeiden, sollte die Grüne Karte also vorsichtshalber bei Kfz-Reisen ins Ausland immer mitgeführt werden.