Kinderbetreuung bedeutet hohe Verantwortung und sollte versicherungstechnisch abgesichert sein

Nicht immer können Eltern ihre Kinder umfänglich alleine betreuen. Oft helfen da Oma und Opa, Freunde und Verwandte, manchmal aber auch Tagesmütter und Tagesväter mit finanzieller Entlohnung. Wer sich um die Kinder andrer aufsichtsführend kümmert, egal in welcher Konstellation, geht damit ein hohes,  doppeltes Haftungsrisiko ein. Zum einen haftet die betreuende Person für die Unversehrtheit des Kindes selbst, da die gesetzliche Unfallversicherung nur eintritt, wenn die Betreuung durch eine vom Jugendamt anerkannte Tagespflegeperson durchgeführt wird. Zum anderen besteht gesetzliche Haftung gegenüber dritten, also wenn das zu betreuende Kind einer anderen Person einen Schaden zufügt. Das ist schnell geschehen. Das kann der geworfene Stein sein, der ein Auto beschädigt, ein leichtfertiger Schritt auf eine Straße oder ähnliches, was in einem kurzen, unkontrollierten Moment passieren kann. In beiden Fällen bietet eine private Haftpflichtversicherung Schutz. In den meisten Haftpflichtpolicen lässt sich ein solcher Deckungsbaustein einbauen oder er besteht bereits in der Grunddeckung der Haftpflichtpolice. Schauen Sie nach und sorgen Sie vor, in der Regel für einen minimalen finanziellen Aufwand.

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