Mehr Verkehrsunfälle, weniger Verkehrstote

Das Statistische Bundesamt hat in seiner Aufstellung zum Thema Verkehrsunfall für das Jahr 2016 folgende Daten ermittelt: es gab fast 2,6 Millionen registrierte Verkehrsunfälle, wovon 2,28 Millionen nur Sachschäden produzierten und 308.000 Unfälle Personenschäden zur Folge hatten, was zu einer Zahl von fast 400.000 verletzten oder getöteten Personen führte. Tatsächlich lag die Zahl der Verkehrstoten mit 3.214 Personen um 245 niedriger als im Jahr zuvor. Damit hat sich in den letzten Jahren die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen auf ein Tief hin entwickelt, das dem Stand von vor 60 Jahren entspricht. Soweit ist das erfreulich. Die Zahl der Verletzten steht aber als dynamische Größe dagegen.

Jeder Verkehrsteilnehmer sollte nicht nur mit defensivem Fahren für mehr Sicherheit sorgen, sondern sich und die Seinen gegen den Fall eines Unfalls mit körperlichen Folgen finanziell absichern. Oft ist nach einem Verkehrsunfall wegen einer bleibenden Einschränkung der Umbau der Wohnumgebung notwendig, oft kann nicht mehr in vollen Umfang gearbeitet werden, was nicht automatisch eine staatliche Rentenzahlung nach sich zieht. Wie wird der Einkommensverlust dauerhaft ausgeglichen. Die private Versicherungswirtschaft hat dafür eine großen Umfang an Lösungen.