Rauchmelder – jetzt auch in Bayern Pflicht

Die Zahl der Bundesländer, welche den Einbau von Rauchmeldern zur Verpflichtung machen, steigt kontinuierlich an. Nachdem seit dem 1. Januar 2013 der Einbau von Rauchmeldern gesetzlich vorgeschrieben ist, müssen auch die Hauseigentümer in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. April dafür Sorge tragen. Damit ist die Zahl der Bundesländer mit Rauchmelderpflicht auf zwölf angestiegen. Die Regelungen sind jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Während in einigen Bundesländern grundsätzlich alle Neu-, Um- und Bestandsbauten mit diesen Sicherheitsmeldern ausgestattet sein müssen, gelten für andere Länder, beispielsweise Hessen, Übergangsfristen. In Hessen müssen bis 2014 auch Bestandsimmobilien entsprechend besichert sein. Die Mindestvoraussetzungen für die Installation von Rauchmeldern ist ein Anbringen in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren. Die Verantwortung für den Einbau liegt beim Bauherrn, Eigentümer oder Vermieter. Da der Immobilienbesitzer in der Pflicht steht, dafür Sorge zu tragen, dass die Rauchmelder kontinuierlich gewartet werden und eine jederzeitige Betriebsbereitschaft gewährleistet ist, können Vermieter Wartung und Kontrolle im Mietvertrag explizit auf die Mieter übertragen. Für bestehende Mietverträge ist eine Ergänzungsklausel zulässig. Wie der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe informiert, bieten jedoch nicht alle Brandmelder ausreichenden Schutz. Auf seiner Homepage informiert der Verband darüber, auf welche Kriterien Immobilienbesitzer beim Kauf achten sollten.