Rentenbezugsdauer deutlich gestiegen

Zahlen der Deutschen Rentenversicherung belegen, dass die durchschnittliche Länge des Rentenbezugs einer Altersrente ständig steigt. Im Jahr 2005 betrug die durchschnittliche Rentenbezugsdauer rund 17 Jahre. Mit dem Jahr 2015 haben wir den Wert 19,3 erreicht. Das ist eine Steigerung der Lebenserwartung von fast zweieinhalb Jahren innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren. Ein unglaublicher Wert. Hinter der Berechnung des “Durchschnitts” verbergen sich zwei markante und erwähnenswerte Besonderheiten. Männer leben im Durchschnitt weniger lange als Frauen, und zwar um 2,3 Jahre. Zweites Phänomen: Frauen in den neuen Bundesländern haben die höchste Lebenserwartung und heben den Gesamtdurchschnitt der Lebenserwartung aller Bürger der neuen Bundesländer entsprechend an und über den der alten Bundesländer. Es ist nicht zu erwarten, dass die Gesamttendenz eine andere Richtung annimmt. Wenn man zum immer längeren Rentenbezug auch noch die extreme Zunahme der Anzahl alter Menschen und damit der Rentenempfänger hinzurechnet, bedarf es keiner besonderen rechnerischen Fähigkeiten, um zu erkennen, dass die Höhe zukünftiger Rentenleistungen des Staates nicht zu-, sondern abnehmen wird. Für jeden Bürger ist es daher unerlässlich rechtzeitig für eine zusätzliche Altersrente zu sorgen. Auch wenn im Einzelfall scheinbar keine Mittel mehr vorhanden sind, privat vorzusorgen, gibt es Handlungsbedarf! Eine Fülle staatlich geförderter Produkte bietet die Möglichkeit zum Einstieg in die Vorsorge, auch mit kleinem Geld. Nur der Anfang muss gemacht werden!