Die gesetzliche Absicherung des Betriebssport

Aktivitäten im Rahmen des Betriebssport sind grundsätzlich durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, ebenso wie die Wege dorthin und zurück, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Zu den Bedingungen zählen diverse einzelne Aspekte, die erfüllt sein müssen. Die sportliche Aktivität muss durch den Arbeitgeber organisiert sein, regelmäßig stattfinden, auf einen Teilnehmerkreis beschränkt sein, der Betriebszugehörigkeit besitzt, in vom Arbeitgeber organisierten Räumlichkeiten stattfinden und zweifelsfrei als Ausgleich für die Belastungen am Arbeitsplatz dienen. Somit besteht kein gesetzlicher Schutz bei Wettkämpfen und Turnieren und wenn es sich schwerpunktmäßig um das Erzielen von Höchstleistungen handelt. Auch für sportliche Tätigkeiten, die als Freizeitgestaltung zu bewerten sind, besteht kein Schutz, also bei mehrtägigen Wanderungen oder Skiausflügen. Auch wenn also in den meisten Fällen der gesetzliche Schutz besteht, reicht in der Regel die Absicherung nicht für den finanziellen Umfang des Schadens, wenn z.B. durch einen Unfall dauerhaft die Tätigkeit eingeschränkt ist. Private Unfallversicherungen machen bezüglich der Art der Tätigkeit keinen Unterschied, gelten am Arbeitsplatz wie privat, rund um die Uhr und den Globus.