Fit wie Schmitt! Wie fit sich Bürger im Alter fühlen

Wer mit 65 Jahren in Rente geht, fühlt sich in der Regel körperlich noch sehr fit. Das ist gut so, ändert sich aber zügig mit zunehmendem Alter. Während sich bei den 65 – 69 Jährigen nur 18% durch Krankheit eingeschränkt fühlen, sind es bei den 70 – 74 Jährigen bereits 21% und bei den über 75 Jährigen 28%. Eine Studie des Bundesministeriums für Gesundheit ergab, dass der Hauptgrund für einen stationären Krankenhausaufenthalt bei über 65 Jährigen bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich ist, und zwar in der Diagnose genau entgegengesetzt. Bei den Männern waren es Herz- und Kreislauferkrankungen, gefolgt von Krebs, Krankheiten der Verdauungsorgane, Verletzungen und Folgen eines Unfalls und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Bei Frauen ist die Reihenfolge es genau umgekehrt. Medizinisch interessant. Laut BMG nimmt die Zahl der Krankenhausaufenthalte bei über 65 ständig zu, was aber nichts über den generellen Gesundheitszustand aussagt, sondern der Tatsache des immer höheren Alters entspricht, das wir als Bundesbürger erreichen; auch die demographische Kurve macht da natürlich spürbar. So weit – so gut! Problematisch ist die eingeschränkte Gesundheit im Alter vor allem dann, wenn sie eine Pflegebedürftigkeit nach sich zieht. Die Kosten dafür sind oft aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht zu decken und obwohl wir alle zunehmend steigende Alterserwartungen haben, scheint das Thema der privaten Pflegeversicherung durch eine private Krankenzusatzversicherung kaum im Blick zu sein. Das ist eine bedrohliche Schere, die da auseinander geht. Je später eine solche zusätzliche Absicherung abgeschlossen wird, um so teurer ist sie natürlich. Wer frühzeitig handelt, hat dagegen mit den Beiträgen keine unlösbaren finanziellen Probleme. Auch wenn Sie noch jung sind und das “Alter” scheinbar noch lange auf sich warten lässt, lassen Sie sich dazu beraten. Ist das Alter erstmal da, ist es zu spät!