Zahl der verunfallten Fußgänger steigt!

Im Jahr 2016 erhöhte sich die Zahl der im Straßenverkehrs verunfallten Fußgänger auf fast 32.000! Das ist im zweiten Jahr in Folge eine Steigerung; gesunken ist dagegen die Zahl der bei diesen Unfällen getöteten Fußgänger. Das stimmt dennoch nicht hoffnungsvoll, denn die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fußgänger lag immer noch bei 490.

Und dabei sind es immer wieder die selben Muster, nach denen die Unfälle passieren: das plötzliche Auftauchen zwischen zwei parkenden Fahrzeugen, das Überqueren von Fahrbahnen an nicht dafür vorgesehenen Stellen unter bewusster Missachtung von Ampeln und Zebrastreifen.

Auch die Sichtverhältnisse spielen immer wieder eine entscheidende Rolle. Nach Einbruch der Dunkelheit kann dunkle Kleidung zum Verhängnis werden. Kommt dann noch Regen oder Nebel dazu, ist der Unfall vorprogrammiert. In der Dunkelheut sollten immer nur helle und kontrastreiche Kleidung mit reflektierenden Elementen getragen werden.

Gesehen werden ist das eine, sehen das andere. Wer als Fußgänger ständig mit gesenktem Kopf mit dem Blick auf das Smartphone durch die Gegend geht, braucht sich nicht wunder, wenn er mit dem Kopf gegen eine Laterne stößt oder gar schlimmeres passiert. Fahrlässig ist ebenfalls die akustische Abschottung zur Umwelt durch Kopfhörer. Daraus entstehen in der Regel bei Unfällen, die aus solchem Fehlverhalten resultieren, auch rechtliche Konsequenzen. Wer sich durch den Verkehr bewegt, muss mit dem Verkehr in Kontakt stehen!

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